In den Fünfziger Jahren
erarbeitete Eric Berne, ein U.S.-amerikanischer
Psychiater und Psychoanalytiker zusammen mit Kolleginnen
und Kollegen die Transaktionsanalyse, eine in
ihrer klinischen Praxis wurzelnde „Sozialpsychiatrie“.
Sie beruht auf genauen Verhaltensbeobachtungen
und verbindet diese mit dem Verständnis für
die individuellen innerpsychischen Erfahrungen.
Sie bietet Konzepte, um den Austausch zwischen
Personen zu verstehen und Voraussagen über
ihren Ausgang zu machen.
Berne wollte eine Theorie schaffen, die eine wirkunsvolle
Therapie erlaubt und sowohl die Klienten als auch
die Therapeuten in ihrer Arbeit unsterstützt.
Er wählte bewusst eine bildhafte Sprache,
um von allen verstanden zu werden.
Es gelang ihm eine Reihe von psychodynamischen
Konzepten zu kreiieren, die in der alltäglichen
Wirklichkeit leicht nachzuvollziehen sind.
Dies alles geschah in der Pionier- und Blütephase
des „Human Potential Movement“ und
der humanistischen Psychologie, so dass viele
Ideen aus dieser Bewegung auch in die Transaktionsanalyse
miteinflossen. Stichworte: Arbeit mit Gruppen,
Freiheit und Selbstverantwortung, Selbstverwirklichung,
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